Ralley Obedience  Erste Erfahrungen

Aller Anfang ist schwer
Im Laufe der Zeit hat Murphy leider die Lust an Turnieren mehr oder weniger ganz verloren. Sein Verhalten deutete eindeutig auf Stress in Prüfungssituationen hin. Auch wenn ich es sehr bedauerte, beendete ich unsere Turnierkarriere und wir trainierten für uns bei allen passenden Gelegenheiten.
Kann aber doch nicht der Wahrheit letzter Schluss sein dacht ich mir. Also probierten wir, eigentlich der Abwechslung wegen, etwas neues.
Wir trainierten  Ralley Obedience, lernten eifrig Schilder lesen , besuchten Seminare und fingen langsam an, alles in das Training einfliesen zu lassen. Nachdem wir dann etwas Routine hatten, packte mich der Mut,  und wir gingen wieder das Thema Turnier an

Der erste Start in Hattgenstein sollte  der erste Test sein.
Die übliche Nervosität, die "Angst"  der Hund hat wieder Stress und spielt Rasentraktor, so standen wir mal wieder am Platzrand.
Aber   weit gefehlt   Lekkerlie direkt vorm Start, Kommunikation während der Übungen und Hurra mein Hund arbeitete wieder. Wir waren hoch zufrieden, Murphy hat endlich wieder ansatzweise gezeigt was er kann. Die fehlenden Punkte (29 an der Zahl) gingen größtenteils zu meinen Lasten.

In der Hoffnung, daß Hattgenstein keine Eintagsfliege war, meldeten wir  bei den Bunten Hunden
Schon etwas ruhiger gingen wir die Sache an, mit dem festen Willen die Schilder ausführlich zu lesen.
Größtenteils gelang es mir auch (leider nicht bei allen).


Kommentar Bewerter: 100 Punkte für den Hund, "nur" 84 für den Hundeführer.
Aber wichtigster Punkt des Tages

Murphy hat endlich wieder Spass an Turnieren gezeigt und dies durch eine  hochmotivierte Fußarbeit bestätigt.